Die Leidenschaft der Astronomen besteht ja unter anderem darin, neue Himmelskörper zu entdecken und sich in der Vielzahl von Planeten, Sternen und Galaxien einen Überblick zu verschaffen, wie denn das ganze Universum tatsächlich entstanden ist und ob, als übergeordnete Prämisse, es tatsächlich da draussen in den weiten des Weltalls, „Leben“ gibt, aber Leben eben wie wir es hier auf Erden kennen.
Dementsprechend ist der Focus auch darauf gerichtet, einen Planeten zu entdecken, der die gleichen Voraussetzungen hat, wie unsere Erde.
Also primär das Vorhandensein der vier Elemente, Feuer, Erde, Luft und Wasser, so dass menschenähnliche Geschöpfe dort auch leben könnten.
Wobei hier sicherlich nicht so sehr der Anspruch besteht, dass er genauso schön, reichhaltig und einzigartig sein muss, wie unsere wunderschöne Erde.
Denn wer jemals mit offenen Sinnen und weiten Herzen auf unseren Planeten Erde gewandert ist, wir wohl kaum daran denken, dass es irgendwo da draussen im Universum, einen noch schöneren geben könnte.
Würde es nicht genügen, diese Erde zu ehren, in Dankbarkeit darauf tagtäglich zu leben und die Einzigartigkeit der vielfältigen Erscheinungen zu geniessen.
Natürlich ist der Forscherdrang, so wie auch das Verstehen wollen, wie alles entstanden ist, verständlich.
Doch das geistige Eindringen in die Beschaffenheit der Berge, der Seen, der Wälder und Fluren, sowie das Wahrnehmen der darauf lebenden Wesenheiten mit all ihren einzigartigen Erscheinungsformen und Fähigkeiten, kann ebenso dazu führen, die Essenz des Schöpfers zu fühlen, ohne den Verstand darum zu bemühen.
Würde dies den Menschen gelingen, niemals mehr würde er die Hand gegen ein Lebewesen oder gegen die Vielfalt der Schöpfung erheben.
Doch nun erleben wir Naturgewalten, die vieles zersören und umgestalten und manch einer kommt zur Besinnung, ist tief bestürzt und ändert sein Denken und Verhalten.
Auch anderwertige Zerstörung zeigt sich auf unserem Planeten, aus Menschenhand, was viel heftigere Reaktionen bei der Menschheit auslöst.
Es gibt zwar auch in der indischen Religion den Gott der Zerstörung, der seine Berechtigung hat, doch wird er niemals mit Waffen dargestellt.
Das Leben beinhaltet selbstverständlich den physischen Tod, doch in seiner reinsten Form ist es ein Sterben, weil das Leben erfüllt war.
Die aktuelle Zeit scheint eine neue Dimension des Lebens und Sterbens zu schaffen, in der wiederholt durch Kriege und Katastrophen, Menschen ihr Leben lassen.
Wiederholungen die scheinbar keinen Sinn ergeben, ausser man betrachtet es aus karmischer Sicht, oder weil eben die Seele solch eine Erfahrung braucht.
Das Verständnis darüber ist geteilt und wird in den Tagen immer wieder diskutiert, oder auf Grund der Brutalität einfach verdrängt.
Doch wer in die Tiefe des Lebens eingedrungen ist, fürchtet den Tod nicht mehr.
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Raphael Du bist ja wieder unermütlich mit Schreiben, ich mach jetzt meinen Spaziergang zum Main und werde in Dankbarkeit um mich schauen, wir haben eine Einfahrt für Boote und leider auch Panzer, man steht direkt am Wasser und beobachtet die Kreise die durch die Fische entstehen,Lieber Gruà Karin
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