Eines der wertvollsten Aspekte der Kosmosophie ist wohl unter anderem die Kenntnis und Weisheit der analogen Zuordnung von Tierkreiszeichen und Planeten zum menschlichen Körper und seiner primären Funktionsweise, seiner Organe und biologischen Eigenschaften.
Meist wird ja die Astrologie, eine andere Form der Sternenkunde dafür benutzt, um Zeittendenzen zu erkunden, die es den Menschen ermöglicht, sein Leben daran auszurichten und aber auch in jüngster Zeit als Hilfestellung bei psychologischen Problemen.
Einen besonderen Zweig aus dieser komplexen Himmelslehre ist wohl auch die Astro-Medizin, die sich darüber hinaus darauf spezialisiert hat, Krankheiten zu analysieren und auf die Fehlfunktionen des menschlichen Wesens darauf hinzuweisen.
Bevor es aber zu Krankheiten überhaupt kommt, hat der Mensch die Möglichkeit, durch einen Blick in sein Geburtshoroskop mit einem erfahrenen und fachkundigen Kenner der Symbolik in Bezug auf die Biologie des Menschen, zu werfen um daraus seine organischen Schwachpunkte zu finden.
Die Zuordnungen sind zwar sehr leicht in der ersten Deutung zu erkennen, doch in der Komplexität des Gesamtsystems Mensch, erfordert es dann einiges an Genauigkeit und Tiefgang um tatsächlich, resonante Zuordnungen zu lokalisieren.
Schon im 15. Jahrhundert beschäftigte sich wohl einer der berühmtesten Ärzte der Vergangenheit mit der Sternenkunde und wies auch darauf hin, dass ein guter Arzt auch Kenntnisse darüber haben sollte.
Es war der berühmte Schweizer Arzt Paracelsus, der mit bürgerlichen Namen Theophrastus Bombast von Hohenheim (1493-1541) hiess und schon damals auf die Verbindung von Mensch und Kosmos verwies.
Dies ist wohl für viele in Vergessenheit geraten, obwohl der Name sicherlich noch vielen in Erinnerung ist, nicht aber die Tatsache, dass er wohl einer der ersten Ärzte war, der sich Kenntnisse über die Sternenkunde aneignete und sie auch in seine Behandlung einfliessen lies.
Natürlich ist immer die Ganzheit des Menschen zu betrachten um die Schwachpunkte seines energetischen und körperlichen Systems herauszufinden, doch wer die Symbolik und die analogen Zuordnungen kennt, hat den Schlüssel zur Gesundheit in der Hand.
Wenn Du einen Schwachpunkt in Dir kennst und die Hintergründe dafür kennen lernen möchtest, die Dir dabei helfen können, gesund zu bleiben, vereinbare einen Termin mit mir.
Aber auch wenn Du schon ein körperliches Krankheitssymptom hast, ist es hilfreich gemeinsam in Dein Horoskop zu blicken, damit Du wieder gesund wirst.

Homo signorum aus den Très Riches Heures des Herzogs von Berry(1412–16; Chantilly, Musée Condé, Ms. 65, fol. 14v). Wikipedia
Als Homo signorum (deutsch: Tierkreiszeichenmann) wird die bildliche Darstellung der zodiakalen, den Körper als Spiegelbild kosmischer Vorgänge begreifenden Melothesie (altgriechisch μελοθεσία melothesia) bezeichnet, d. h. jenes zentralen Konzeptes der vormodernen, auf Astrologie basierenden Medizin (Iatromathematik), die den Regionen des menschlichen Körpers die zwölf Tierkreiszeichen und deren Einfluss zuwies. Die Darstellung ist gewöhnlich eine Hälfte einer aus zwei separaten Teilen bestehenden medizinischen Illustrationsfolge, die durch eine Abbildung eines Aderlassmännchens vervollständigt wird.
Aufgrund seiner überragenden Bedeutung in der ärztlichen Praxis zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert sind Bilder des Homo signorum in unzähligen handschriftlichen und gedruckten Quellen des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa zu finden.
Quelle Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Homo_signorum
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